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Entdecken Sie die Sehenswürdigkeiten eines kontrastreichen Landes: Lassen Sie sich beeindrucken von den imposanten Dünen in der Namib Wüste bei Sossusvlei. Wandeln Sie auf den Spuren der Kolonialzeit im historischen Küstenstädtchen Swakopmund. Wagen Sie sich in eine abenteuerliche Expedition ins abgelegene Kaokoland und erleben Sie als krönenden Abschluss Ihrer Reise die fazinierende Tierwelt Afrikas im berühmten Etosha National Park.
1. Tag
In aller Ruhe und ohne Hektik fahren Sie mit dem Zug nach Frankfurt (Abflug ab weiteren deutschen, österreichischen und schweizer Flughäfen auf Anfrage), um am späten Abend nach Namibia zu fliegen.
2. Tag
Nach Ihrer Landung auf dem internationalen Flughafen von Windhoek werden Sie von Ihrem Guide begrüßt und in Ihr Hotel gebracht, wo Sie sich ausruhen und akklimatisieren können.
3.&4. Tag
Am nächsten Morgen holt Sie Ihr Fahrer wieder ab und es geht los nach Süden und Richtung Namib Wüste. Die Route führt Sie über den Spreetshoogte Pass mit einem wunderbaren Rundblick über die weite Ebene, im Hintergrund fotogen eingerahmt vom Wüstengebirge. Die nächsten beiden Nächte verbringen Sie in einer Lodge im Sesriem Gebiet. Der Namib-Naukluft Park ist mit 50.000 Quadratkilometern Namibias größtes Naturschutzgebiet, das sich in die namibische Küstenwüste erstreckt, aber zum großen Teil nicht zugänglich ist. Nur den kleinen Abschnitt nördlich des Kuiseb Flusses, das Naukluft Gebirge sowie Sossusvlei, einen der landschaftlichen Höhepunkte Namibias, kann man besuchen. Heute geht es zuerst nach Sossusvlei, eine von mächtigen Sanddünen umschlossene Lehmsenke. Die Sanddünen zählen mit über 200 Metern Höhe zu den höchsten der Welt und bieten einen spektakulären Anblick, wenn sie von der aufgehenden Sonne in ein kräftiges Feuerrot getaucht werden. Danach geht es weiter zum Sesriem Canyon. Diese Schlucht, einen Kilometer lang, 30 Meter tief und stellenweise nur zwei Meter breit, hat der Tsauchab-Fluss im Laufe der letzten zwei Millionen Jahre in das Gestein gegraben. Mit seiner dauerhaften Wasserstelle wird der Canyon gerne von zahlreichen Wüstentieren und vielen Vogelarten aufgesucht. Mit etwas Glück können sogar Springböcke und Oryx-Antilopen beobachtet werden.
5.&6. Tag
Die Reiseroute führt weiter Richtung Norden zum Kuiseb River. In der Namib Wüste besichtigen Sie die Welwitschia Plains, benannt nach den einzigartigen Pflanzen. Die weit-läufigen Geröllflächen am Swakop Fluss erinnern an eine Mondlandschaft. Die Nacht verbringen Sie in dem kleinen Küstenstädtchen Swakopmund mit etwa 30.000 Einwohnern, eingebettet zwischen dem rauen Atlantik und der Wüste im Hinterland, heute ein beliebtes Seebad. Immer noch sind zahlreiche sehenswerte Kolonialbauten erhalten, denn während der deutschen Kolonialzeit hatte der Hafen große Bedeutung. 1893 kamen die ersten deutschen Siedler, und als 1905 der erste hölzerne Landungssteg fertiggestellt war, wurde Swakopmund zum wichtigsten Versorgungspunkt für die Kolonie Deutsch-Südwestafrika. 1902 wurde die Eisenbahnlinie nach Windhoek in Betrieb genommen, der Bahnhof wurde aufwendig restauriert und in ein Vergnügungszentrum verwandelt.
7.&8. Tag
Von Swakopmund geht es am frühen Morgen los in nördlicher Richtung. Eine reizvolle Fahrt entlang der dünengesäumten Küste mit ihren Flechtenfeldern und Salzbecken führt zur Robben-kolonie am Cape Cross . Über 100.000 Robben fühlen sich in den kühlen Atlantikströmen heimisch und sind schon von weitem hörbar. Danach fahren Sie weiter zu den berühmten Felsenkunstgalerien von Twyfelfontein (Zweifelbrunnen). So heißt eine Quelle und ein Tal im abwechslungsreichen Damaraland. Weite Ebenen werden von aufragenden Gebirgsketten in der Ferne abgelöst. Von den früheren Bewohnern, den Damara, wurde das Tal Uri-Ais (springende Quelle) genannt. Als 1947 die ersten Farmer das Tal besiedelten, führte die Quelle nur saisonal Wasser. 1964 wurde die Landwirtschaft wieder aufgegeben, jedoch behielt das Tal seinen Namen Twyfelfontein. Wildherden haben schon immer hier gegrast und frühe Jäger angezogen, woher auch die prähistorischen Felsgravierungen stammen. Mit etwas Glück stoßen Sie in dieser Gegend auch auf die seltenen Wüstenelefanten.
9. Tag
Heute geht die Fahrt weiter durch die weite rötliche Felsenlandschaft des Damaralandes Richtung Norden. Der Höhepunkt des Tages ist die atemberaubende Khowarib Schlucht, die nur über steile unwegsame Pisten zu erreichen ist, doch die Landschaft belohnt für die schwierige Fahrt über Stock und Stein.
10.&11. Tag
Im Hoanib River erleben Sie die beeindruckende Natur hautnah. Auf einer Pirschfahrt versuchen Sie, einige Tierarten, die sich dem Wüstenleben angepasst haben, zu erspähen. Giraffen leben hier und auch Wüstenelefanten streifen in dieser Gegend umher. Die nächsten beiden Nächte campen Sie ganz romantisch in der Wildnis unter dem sternenklaren Himmel Afrikas.
12. Tag
Ein Abstecher führt Sie am Morgen zu einem traditionellen Himba-Dorf, wo Sie die Kultur eines der ursprünglichsten Völker Namibias kennlernen. Danach geht die Fahrt weiter über Kamanjab zum Wildschutzgebiet von Hobatere, wo Sie die nächste Nacht verbringen werden. Auf einer Pirschfahrt in dieses noch fast unberührte Wildnisgebiet können Sie unter anderem Elefanten, Löwen, Leoparden und Geparden beobachten.
13.&14. Tag
Nach dem Frühstück brechen Sie auf in das riesige Gebiet des berühmten Etosha National Park, in den Sie von Westen her kommend hineinfahren. Hier verbringen Sie zwei Nächte, genug Zeit für ausgiebige Pirschfahrten, die sicher zu den Höhepunkten Ihrer Namibiareise zählen werden. Die 22000 Quadratkilometer große Fläche des Nationalparks, der schon 1907 zum Wildschutzgebiet erklärt wurde, besteht aus einer weiten trockenen Salzpfanne, umgeben von Savannen, Buschland und Trockenwald. Vor etwa zwei Millionen Jahren gab es hier noch einen großen See, der allmählich austrocknete, nachdem der Kunene-Fluss seinen Verlauf änderte. In der freien Wildbahn des Etosha National Parks ist die Tierwelt Namibias besonders artenreich: Mehr als 100 Säugetierarten, die typisch für die Savannen-Ebenen Afrikas sind, beispielsweise Zebras, Elefanten, Nashörner, Büffel, Giraffen, Elenantilopen, Streifengnus, Oryx, Springböcke, Kudus und Steinböcke können Sie hier erspähen. Und natürlich ihre Jäger, das "Trio der Großkatzen": Löwen, Geparden und Leoparden, sowie Hyänen und Schakale. Auch Hunderte von Vogelarten wurden hier dokumentiert, die in den Sommermonaten durch Zugvögel ergänzt werden. Zahlreiche ungeteerte, aber gut gepflegte Pisten führen zu den Wasserlöchern, der Lebensgrundlage für den Wildbestand, wo man die Tiere am besten beobachten kann.
15. Tag
Heute geht es weiter zum roten Sandstein-Plateau des Waterberg, das sich etwa 200 Meter aus der umliegenden Ebene erhebt. Während dieser Tafelberg oben sehr trocken ist, gibt es am Fuße durch permanente Quellen eine üppige grüne Vegetation und eine artenreiche Tierwelt, die im Naturschutzgebiet Waterberg Wilderness am südöstlichen Hang erkundet werden kann. Ein etwa 400 Quadratkilometer großes Gebiet um den Waterberg steht schon seit 1972 unter Naturschutz. Einige vom Aussterben bedrohte Tierarten wurden hier angesiedelt, wie Breit- und Spitzmaul-Nashörner, Rappen- und Pferdeantilopen und Streifengnus. Traditionell gehörte diese Region zum Siedlungsgebiet der Hereros.
16. Tag
Glücklich über eine faszinierende Reise nach Namibia, treten Sie die Rückreise an. Sicher sagen Sie: Tot siens - lebe wohl und auf ein Wiedersehen bis bald, denn Namibia hat noch viele interessante Facetten. Es erfolgt der Rückflug nach Deutschland!
Oder lassen Sie die erlebnisreichen Tage Ihrer Erlebnisreise mit einem entspannenden Aufenthalt in der Auas Lodge, Goche Ganas, Epacha Game Lodge oder Huab Lodge. Gerne kombinieren wir Ihre Namibia Reise mit einer Verlägerung nach Botswana, zu den Victoria Falls oder Südafrika. Wir beraten Sie gerne!
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