Traumhaft entspanntes Reiseziel im Südwesten Indiens

Exotisches Paradies Kerala

Kerala, Gottes übersehenes Land

Juwel im Süden des indischen Subkontinents

Indien ist groß, keine Frage. Mit einer Fläche von 3.287.469 km² gibt es unendliche Möglichkeiten, dieses Land zu erreisen. Die meisten Menschen aber, die an Indien denken und auch das erste Mal nach Indien reisen, denken an und fahren nach Rajasthan. Gut, Delhi, das Taj Mahal und all die Maharajpaläste sind sehr beeindruckend. Aber es gibt eine Region im Süden von Indien, die auf alle Fälle einen Besuch wert ist.

Gemeint ist der Bundesstaat Kerala, im Südwesten an der Malabarküste gelegen, mit der unaussprechlichen Hauptstadt Thiruvananthapuram und von den Einheimischen liebevoll auch „God´s own country“ genannt. Er ist der am dichtesten besiedelte Bundesstaat, belegt aber dafür in der sozialen Entwicklung einen Spitzenplatz. Hier soll der auch Apostel Thomas den Glauben verkündet haben. Man findet noch heute weit mehr Kirchen in Kerala als Tempel. Und auch die durch den Einfluss der portugiesischen, niederländischen und englischen Kolonialherren geprägten Städte machen die Gegend eher zu einem Indien „light“.

Kerala hat viel zu bieten. Vor allem die landschaftliche Schönheit zeichnet den Bundesstaat aus. Im Periyar Nationalpark, einem Tierschutzgebiet und Tigerreservat, kann man auf einer Fläche von 350 km² geführte Wanderungen, Floß- und Pirschfahrten unternehmen. Schon 1895 stauten die Briten den Periyar-Fluss auf, bewässerten dadurch die angrenzenden Trockengebiete und dehnten ihre Teeplantagen aus. Um dem Einhalt zu gebieten und sein Jagdrevier zu erhalten, erklärte der Maharadscha von Travancore die Gegend um den Stausee kurzerhand zum Reservat. Heute können Sie hier neben Horden von Affen auch Elefanten, Sambar-Hirsche, Gaure und mit viel Glück sogar Tiger beobachten.

Munnar, ein Gebirgsort in den Western Ghats, ist bekannt für die ihn kilometerweit umgebenden Teeplantagen. Die Höhenlage und das auch im Hochsommer angenehm kühle Klima war schon zur Kolonialzeit ein Grund, dass der Ort zu einem beliebten Erholungsort der Engländer wurde. An den vielen Aussichtspunkten schweift der Blick über das wogende Grün der Teeplantage, das nur unterbrochen wird durch die dschungelartigen Kardamonplantagen.

Kochi ist die meistbesuchte Stadt Keralas, was auch an der schönen Lage, verteilt über mehrere Inseln und Landzungen, der kulturellen Vielfalt und der guten touristischen Infrastruktur liegt. Noch heute sind die einstigen kolonialen Einflüsse hier zu spüren und zu sehen. Die  chinesischen Fischernetze am Hafen, das alte Jüdische Viertel mit seiner Synagoge und den vielen Geschäften, die portugiesische Kirche St. Francis mit dem Grab Vasco da Gamas und der von den Holländern erbaute Mattancherry Palast sind ein Muss jeder Stadtbesichtigung. Und abends kann man sich bei einer Aufführung von Kathakali-Tänzen einen Einblick in die Welt der traditionellen Tänze zu Ehren der Götter verschaffen.

Die Backwaters sind ein einzigartiges Ökosystem, das sich von Kochi bis nach Kollam auf einer Fläche von insgesamt 1900 km² erstreckt. Das Gebiet umfasst viele Seen und Lagunen, natürliche Wasserstraßen und künstlich angelegte Kanäle. Bei einer Hausboot-Tour auf einem umgebauten traditionellen Kettuvallam (Lastenboot) erlebt man in einer entspannten Atmosphäre das Leben am und im Wasser.

Auf einer Tour durch Kerala erlebt man ein Indien der besonderen Art und hat einen perfekten Einstieg in viele weitere indische Erfahrungen.

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Autor

Daniela Fieger
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