Ablauf

Das erwartet Sie auf der 8-tägigen Reise:

Gemeinsame Abfahrt von Kiel nach Lettland

Es ist Abend, wenn die Fähre in den Hafen, dem bedeutendsten und zugleich eisfreien Ostseehafen Litauens, einfährt. In Klaipeda beginnt unsere Fotoreise. Obwohl es gleich an Land geht, sollten Sie Ihre Kamera griffbereit haben. Klaipeda ist mit ca. 180 000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Litauens und das Tor in die kurischen Nehrungen, wo in den kommenden Tagen der Fotoworkshop mit Ihrem Foto Dozenten Mark Robertz beginnen wird. Aber zunächst geht in das zentralgelegene Stadthotel. Die Zimmer sind schnell bezogen und wer auf der langen Schiffsfahrt genug schlaf finden konnte, kann noch das Nachtleben der Hafenstadt kennenlernen. In der herausgeputzten Altstadt laden gemütliche Restaurants zum Abendessen und urige Kneipen zu einem kühlen Svyturys, dem berühmten Bier Litauens ein. Denken Sie dran, morgen heißt es zeitig aufstehen…

„Die Kurische Nehrung – so merkwürdig, dass man sie gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderschönes Bild in der Seele fehlen soll.“ Dies schrieb Wilhelm Humbold bereits 1809. Wie recht er doch hatte. Stille Wälder, leere Strände und hohe Dünen – Die kurische Nehrung zählt zu den schönsten Landzungen der Welt. Während sich im Sommer zahlreiche Touristen auf den Radtouren tummeln, haben die Teilnehmer unserer Fotoreise die Landzunge im Frühherbst nahezu für sich alleine.

Ein stärkendes Frühstück am Morgen, dann verlassen Sie mit Mark Robertz die Hafenstadt Klaipeda in Richtung Süden entlang der Landzunge.

Natürlich sollte die Fotoausrüstung, wie Kamera, Objektive und Stativ, stets griffbereit sein. Denn Sie werden auf der Fahrt zur Ihrer nächsten Unterkunft den Tag zum Fotografieren nutzen.

Die Kurische Nehrung, ein knapp 100 Kilometer langer stellenweise bewaldeter Sandstreifen welcher sich zwischen dem Haff und der Ostsee erstreckt. Für so manchen Reisenden steht fest, dass es auf der Erde keine traurige Gegend geben kann als dieses Stückchen Land. „Nichts als Sand und Wasser: kein Baum der Schatten, keine Quelle die einen Labetrunk gewähret; nicht einmal ein grüner Wiesenfleck ist dort anzutreffen, der das eintönige Weiß der kahlen Sandberge unterbricht.“ So berichtete der aus Königsberg stammende Gottfried Peter Rauschnick im 19. Jahrhundert. Martin Kakies hingegen vergleicht diesen Flecken Erde in seinem Buch „Die Kurische Nehrung in 144 Bildern“, mit einem Land, das von Urbeginn zu sein scheint. Aus der Ewigkeit als Gott das Wasser unter dem Himmel an besonderen Orten sammelte.
Wer seiner Auffassung nach ein Ohr für die Stimme des Ewigen hat, dem bietet dieses Gebilde aus Sand eine einzigartige Landschaft, von unendlicher Weite und erhabener Schönheit.
Wir nutzen die Zeit zwischen den Jahreszeiten. Am Ende der warmen Sommermonate warten die ersten stürmischen Tiefdruckgebiete des nahenden Herbstes auf. Diesen verdanken wir, die rasch vorbeiziehende Wolken, am Morgenhimmel, welcher mit atemberaubenden Lichtspielereien verzaubert wird. Dünen die zu bizarren Gebilden geformt werden. Dazu weis gekrönte Wellenberge, welche den „schmalen Streifen toten Sandes unaufhörlich anwüten“. So bietet uns die Kurische Nehrung unvergessliche Seeleneindrücke mit unzähligen Motiven, weit über den fernen Horizont hinaus.
In einer kleinen Exkursionsgruppe (maximal sechs Teilnehmer(inne)n sowie einem begleitenden Landschaftsfotografen) erkunden wir fotografisch die beeindruckende Dünenwelt der Kurischen Nehrung in Litauen. Abseits der bekannten Touristenrouten widmen wir uns ausgiebig den landschaftlichen Reizen und ihren Lichtstimmungen.
Im Verlauf der Fotoreise auf die Kurische Nehrung konzentrieren wir uns auf das Erkennen und Wahrnehmen von Landschaftsmotiven. Dabei widmen wir uns dem Bildaufbau. Der goldene Schnitt ist häufig schnell platziert. Doch wie steht es um den Umgang Bildelementen? Wie erkennen und platzieren Sie Punkte, Linien(führungen: horizontal, vertikal oder doch diagonal)? Gegensätze als Gestaltungselement, ähnlich wie Bewegung oder auch der Abstand zum Motiv bzw. Objekt. Ein weiterer Aspekt ist der Umgang bzw. die Handhabung von Farben und Kontrasten sowie Schatten. Dazu werden Sie sich ein und demselben Sujet zu unterschiedlichen Tageszeiten und Witterungen (wenn möglich) zuwenden. Eher nebensächlich wird der technische Umgang mit dem Handwerkszeug verfeinert. In (konstruktiven) Bildbesprechungen analysieren wir unsere Aufnahmen und versuchen uns so gemeinsam emotionalen Landschaftsaufnahmen, gerne auch abseits des Klischees, anzunähern.

„Die Kurische Nehrung – so merkwürdig, dass man sie gesehen haben muss, wenn einem nicht ein wunderschönes Bild in der Seele fehlen soll.“ Dies schrieb Wilhelm Humbold bereits 1809. Wie recht er doch hatte. Stille Wälder, leere Strände und hohe Dünen – Die kurische Nehrung zählt zu den schönsten Landzungen der Welt. Während sich im Sommer zahlreiche Touristen auf den Radtouren tummeln, haben die Teilnehmer unserer Fotoreise die Landzunge im Frühherbst nahezu für sich alleine.

Ein stärkendes Frühstück am Morgen, dann verlassen Sie mit Mark Robertz die Hafenstadt Klaipeda in Richtung Süden entlang der Landzunge.

Natürlich sollte die Fotoausrüstung, wie Kamera, Objektive und Stativ, stets griffbereit sein. Denn Sie werden auf der Fahrt zur Ihrer nächsten Unterkunft den Tag zum Fotografieren nutzen.

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