Wilde Winterschönheit – Natur und Polarlichter fotografieren in Island

Island, die Insel aus Eis und Feuer, zieht Reisende mit seiner ungezähmten Natur und spektakulären Landschaften in seinen Bann. Eisige Gletscher bedecken weite Teile des Landes, doch auch teils noch aktive Vulkane findet man hier. Schneebedeckte Berge und karge Lavafelder prägen die Landschaft ebenso wie grüne Täler, rauschende Wasserfälle und steile Fjorde. Diese Symbiose aus Gegensätzen macht das Land zu einem einzigartigen Reiseziel und einem aufregenden Abenteuerspielplatz für Fotografen.

Die größte Vulkaninsel der Welt ist trotz ihres rauen Klimas auch und gerade im Winter ein magisches Reiseziel. Dann verwandelt sich die atemberaubende Landschaft in eine verzauberte Winterwelt. Grün und Blau leuchtende Nordlichter tauchen sie in ein unwirkliches Licht. Wer diesen Anblick einmal erlebt hat, vergisst ihn nicht mehr. Wir halten dieses spektakuläre Erlebnis mit unseren Kameras für die Ewigkeit fest.

Auf dieser Fototour bereisen wir vor allem den Süden und Osten Islands. Während der Süden eine der beliebtesten Regionen ist und einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten beherbergt, ist der Osten weniger touristisch erschlossen. Reisende, die gerne abseits ausgetretener Pfade wandeln, finden in der weiten, offenen Landschaft eine ganz besondere Atmosphäre und kommen dem wilden Herzen Islands ein Stück näher.

Sollte die Fotoreise Island bereits ausgebucht sein oder der Termin nicht zusagen, können wir Ihnen auch die Fotoreisen Island mit unseren Fotoreiseleitern Sven Herdt, Walter Luttenberger und Alexander Otto empfehlen. Alle unsere Fotoreisen und Fotoworkshops in Europa, Afrika, Asien und Nordamerika finden Sie hier in chronologischer Reihenfolge. Wir freuen uns auf Sie!

Ablauf

Das erwartet Sie auf der 10-tägigen Reise:

Per Flugzeug treten Sie Ihre Reise ins wilde Island an. Gerne unterstützen wir Sie bei der Planung mit einem individuellen Angebot. Im Stadthotel in Reykjavik angekommen, treffen Sie vielleicht schon die ersten anderen Teilnehmer. Ansonsten nutzen Sie die Gelegenheit für einen Spaziergang durch die Hauptsadt Islands, besuchen Sie zur Einstimmung das Aurora Reykjavik - The Northern Lights Center (im Reisepreis inkludiert) und lassen Sie sich kulinarisch in einem der vielen Restaurants Reykjaviks verzaubern.

Unser professioneller Fotoguide Kai Hornung heißt Sie um 09:00 in der Lobby des Hotels willkommen und weckt mit einem Ausblick auf den Verlauf der nächsten Tage Ihre Abenteuerlust. In Island sind wir den Elementen sehr nah – besonders im Winter. Die örtlichen Wetterbedingungen bestimmen, was wir wie lange unternehmen können. Sicherheit geht dabei immer vor!

Sollte uns das Wetter einmal den Aufenthalt im Freien verwehren, widmen wir uns spannenden Themen wie Bildbearbeitung und nehmen uns Zeit für die Bildkritik. Unsere Zeitplanung ist so flexibel, dass wir wetterbedingt verhinderte Locations oft zu einem besseren Zeitpunkt nachholen können. Als Fotograf wissen Sie, dass Tagesplanung flexibel bleiben muss, daimt wir dem Wetter ausweichen und dem perfekten Licht, der Lust und der Laune aller Teilnehmer folgen könnnen.

Die Nordlichter haben auf unserer Fotoreise natürlich oberste Priorität. Tanzen sie am Himmel, schnappen wir unser Equipment und brechen auf in die magische Polarnacht.

Unser erster Fototag beginnt bereits mit einem Highlight. Am Morgen starten Sie mit Kai Hornung und unserem Tourbus in den Süden. Wir besuchen den bekannten Seljalandsfoss, einen eindrucksvollen Wasserfall an der ehemaligen Küstenlinie. 66 m tief stürzen die Wassermassen hinab und wir haben hier die einmalige Gelegenheit, den Wasserfall aus mehreren Winkeln zu fotografieren. Vor allem hinter dem Wasserfall positioniert fangen wir eindrucksvolle Bilder in ungewöhnlicher Perspektive ein. 

Je nach Wetterlage und verbleibender Zeit zieht es uns weiter, zu unbekannteren Wasserfällen – nicht minder reizvoll, dafür aber sehr viel einsamer. Dort können wir nach Herzenslust fotografieren und Islands einzigartig ungezähmte Ausstrahlung spüren. Atmen Sie einmal tief durch und kommen Sie „richtig“ an. Wir nehmen uns die Zeit, sowohl die Gruppe als auch das Reiseziel kennenzulernen.

Abends erläutert uns Kai Hornung in einem Vortrag die Grundlagen der Landschafts- und Nordlichtfotografie, damit wir unsere Islandreise auch fotografisch voll auskosten können. Wer schöne Fotos machen möchte, sollte ein bisschen technisches Know-How nicht scheuen. Dieses vermittelt uns der erfolgreiche Landschafts- und Naturfotograf anschaulich anhand eigener Erfahrungswerte.

Ein guter Naturfotograf weiß jedoch auch, dass man flexibel bleiben und schnell reagieren muss, um die besten Motive einzufangen. Sollten uns an diesem Abend also die Nordlichter ‚stören‘, halten wir den Vortrag etwas kürzer. Die tanzenden Lichter lassen wir uns nicht entgehen!

Die perfekte Lage unseres Hotels ermöglicht es uns, ohne langen Fahraufwand zu wunderschönen Locations zu kommen. Heute besuchen wir den gigantischen Wasserfall Skogafoss, der mit seiner Breite von 25 m ein großartiges Wasserspiel liefert. 

Am Black Sand Beach in Reynisfjara und Vik begegnen wir rauen Wellen, die donnernd auf den schwarzen Sandstrand treffen. Surreal anmutende Basaltsäulen am Strand und im Meer verleihen unseren Aufnahmen hier eine ganz besondere Dynamik. Auch von der Halbinsel Dyrhólaey aus können wir diese dramatischen Fotomodelle noch sehen, lassen unseren Blick in die Ferne schweifen und bewundern das eindrucksvolle Felsentor der Landzunge. 

Den malerische, in einer engen Schlucht gelegenen Wasserfall Kvernufoss erreichen wir nach einer kurzen Wanderung. Auch er bietet uns die tolle Gelegenheit, ihn von der Rückseite aus, wunderschön eingerahmt von Felsen, in Szene zu setzen.

Selbst erfahrene Islandreisende erleben sicherlich noch etwas Neues, wenn wir unsere ‚Secret Locations‘ ansteuern, die wir hier mit Absicht noch nicht namentlich benennen. Kai ist durch viele Islandreisen ortskundig, vor allem aber hat unser isländischer Guide David immer einen Trumpf im Ärmel.

Beseelt von den Eindrücken des Tages fahren wir weiter in den Osten zu unserer nächsten Zwischenetappe. Auf dem Weg statten wir der zerklüfteten Eiswelt des Gletschers Svínafellsjökull einen Besuch ab. Gezackte Eisformationen, Gletscherspalten und glitzernde Eiskristalle unterstreichen seine majestätische Schönheit.

Unser Hotel für diese Nacht befindet sich ganz in der Nähe der Gletscherlagune Jökulsárlón. Bei guten Bedingungen verwandeln imposante Eisberge verschiedenster Schattierungen die Bucht in eine surreale Fotokulisse. Am angrenzenden Diamond Beach ist der Name Programm: Hier treffen die Eisberge der Lagune auf den schwarzen Vulkansand und schmelzen schillernd in der Sonne – wie große Diamanten. Nicht immer ist das Eis ausreichend für eindrucksvolle Fotos, aber wir versuchen unser Glück. 

Nicht weit entfernt befindet sich die Gletscherlagune Fjallsárlón. Sollte die “Eisausbeute” bis dahin eher mau ausgefallen sein, kommen wir hier bestimmt auf unsere Kosten. Freuen Sie sich auf unterschiedlichste eisige Perspektiven: Von Weitwinkel-Aufnahmen der spektakulären Landschaft bis hin zu spannenden Detailaufnahmen entstehen ganz individuelle Motive. Wir greifen die einmaligen Strukturen des Eises fotografisch auf und lassen darin das Licht für uns spielen.  

Während viele Islandtouristen nun wieder in den Westen des Landes ziehen, reisen wir weiter gen Osten. Unser Hotel für die nächsten drei Nächte hat die perfekte Lage, um unsere nächsten Ziele zu erreichen:

Zunächst steuern wir das Vestrahorn an. Mit seiner markanten Spitze ragt der fotogene Berg aus einem grauen Bergmassiv hervor. Umgeben von schwarzen Dünen wirkt die Formation in jedem Wetter eindrucksvoll dramatisch. Mit etwas Glück bescheren uns die Nordlichter dazu ein phänomenales Lichtspiel. 

Am 6. Tag unserer Fotoreise stoßen wir noch weiter in den Osten vor. Eingebettet in eine wunderschöne Landschaft finden wir den Skutafoss-Wasserfall. Kaum weniger spektakulär, aber deutlich abgeschiedener als seine berühmten Kollegen bietet er mit seinem leuchtendblauen Gletscherwasser und der traumhaften Lage unzählige Möglichkeiten für malerische Aufnahmen. 

Als nächstes Foto-Highlight wartet die spektakuläre Felsnase Eystrahorn auf uns. Als einer der höchsten Gipfel des Bergs Krossanesfjall bietet sie einen markanten Ankerpunkt fürs Auge. Eingerahmt von karger Landschaft und dem eisgrauen Meer wird schnell klar, warum es sich hier für Insider um einen der begehrtesten Fotospots Islands handelt. 

An Tag 7 fahren wir noch weiter Richtung Osten und genießen Ausblicke und Eindrücke, die nur wenige Islandtouristen erleben. Bei so vielen Highlights fällt es schwer, bestimmte Locations besonders herauszustellen. Nur so viel sei gesagt: Die Eishöhlenwanderung, die wir unternehmen werden, wird Ihnen unvergesslich bleiben – genauso wie die aufs Bild gebannte Traumwelt aus weißblauem Kristall.

Tief aus dem einsamen Osten des Landes geht es heute zurück nach Südwesten. Für die mehrstündige Rückfahrt zu unserem Hotel nehmen wir uns Zeit. Wir halten an Locations an, die wir aufgrund der Wetterlage bisher auslassen mussten, oder für die wir heute noch bessere Bedingungen vorfinden.

Wie für die gesamte Tour gilt auch hier: Stress und Hektik bleiben zuhause. Wir hetzen nicht von Spot zu Spot, sondern gönnen uns den Luxus, die Wunder der isländischen Natur mit allen Sinnen und unserer Kamera aufzunehmen.

An unserem letzten Tag fahren wir zurück zum Hotel am Flughafen. Auch auf dieser Strecke bleibt unsere Kamera jedoch weiterhin im Anschlag. Entlang der Küste und bis nach Reykjanes warten traumhafte Motive. Der Leuchtturm Reykjanestá an der Südwestspitze Islands ragt einsam und weithin sichtbar in den Himmel empor. Bizarr anmutende Basaltfelsen verleihen jedem Bild eine ganz eigene Ausstrahlung.

Spielt das Wetter mit, genießen wir unseren letzten gemeinsamen Sonnenuntergang im wildromantischen Island mit Blick aufs Meer. Am Flughafenhotel angekommen, verabschieden wir uns nach einer ereignisreichen Zeit voneinander.

Heute endet Ihre Fotoreise durch Island. Mit unvergesslichen Eindrücken, spektakulären Fotografien im Gepäck und Island im Herzen treten Sie den Rückflug nach Deutschland an.

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Reise-Verlauf auf der Karte

Fotos

Reiseberater

Sebastian Thürmer
Mehr Infos
Daniela Fieger
Mehr Infos

Fotoguides

Kai Hornung
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Reise-Termine

  • 04.02.2025 bis 13.02.2025
    ab € 4.999,-- | 6 Plätze verfügbar

Preise pro Person

Fotoreise Island ab € 4999

Einzelzimmerzuschlag € 770

€150 Nachlass für die ersten 4 verbindlich gebuchten Teilnehmer

Highlights

  • Know How - professioneller Fotocoach leitet die Fotoreise Island
  • Reisedauer Island Fotoreise - 9 Tage
  • Kleine Reisegruppe - max. 6 Teilnehmer
  • Fotoworkshop für jeden Anspruch - Individuelles Coaching für Anfänger und Fortgeschrittene
  • Highlights - Naturfotografie, Eishöhlentour, Polarlichter, Jökulsárlón

Unterkunft

Ort / Region
Unterkunft Verpflegung
Reykjavik Hotel Odinsve F
Eyjafjöll Boutique Hotel Anna F
Höfn Hali Country Hotel F
Nýpugarðar Guesthouse Nýpugarðar F
Hella Hestheimar F
Keflavik Konvin Airport Hotel F

vorbehaltlich Verfügbarkeit & Änderungen in gleichwertiger Kategorie

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Preis pro Person beinhaltet:

Fotoreise Island & Erlebnisreise gemäß Verlauf, Übernachtungen in Hotels bzw. Guesthouses lt. Ausschreibung, Fotoworkshop mit deutsch- und englischsprachigem Foto Guide (Kai Hornung), deutsch- & englischsprachige Fotoassistentin, englischsprachiger Fahrer, Verpflegung lt. Ausschreibung, Tour & Transfer lt. Ausschreibung ab/bis Keflavik Airport, Eishöhlen Tour (witterungsbedingt) lt. Ausschreibung, lokale Steuern

Nicht im Preis enthalten:

Alle nicht genannten Leistungen, Ausgaben persönlicher Art, Trinkgelder, Anreise (gerne senden wir Ihnen ein individuelles Angebot für Ihre Anreise), ggf. vor Ort zu zahlende Tourismus Abgabe

Zimmerbelegung:

1/2 Doppelzimmer sind nur auf Anfrage buchbar und nur auf ausdrücklichem Hinweis bei Buchung. Da man sich erst auf der Reise kennenlernt, empfehlen wir bei Einzelbuchungen die Buchung eines Einzelzimmers.

Mindestteilnehmerzahl:

mind. 5; max. 6 Teilnehmer. Wird die Mindestteilnehmerzahl bis 4 Wochen vor Abreise nicht erreicht, muss die Fotoreise leider abgesagt werden.

 

Ein Trend ist im Reiseverhalten klar zu erkennen: Die Reise soll einen Mehrwert bieten – eine Reise zum Zweck der persönlichen Weiterentwicklung.

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